Ausverkauf Continental – Aktie muss noch unter 50€

Ausverkauf Continental – Aktie muss noch unter 50€

Die Continental AG ist ein international führender Hersteller von Reifen, Komponenten und Modulen für die Fahrzeugindustrie. Die Produktpalette von Continental umfasst neben Reifen auch Technologien für Bremssysteme, Fahrdynamikregelungen und Luftfedersysteme. Des Weiteren stellt Continental Produkte für die Passagiersicherheit sowie die Geräusch- und Schwingungsdämpfung an Chassis und Karosserie von Autos her. Zu den Nicht-Reifen-Produkten gehören neben Fahrwerksensoren, Fahrerassistenz- und Airbagsystemen auch Produkte für die Motorsteuerung und Einspritztechnik, Schlauchleitungssysteme, Formpolster, Transportbandysteme und Beschichtungen. 

Wie sieht der Chart aus? Woher kommt der derzeitige Einbruch?

In der unteren Abbildung können Sie klar das derzeitige Dilemma der Continental Aktie erkennen.  Hinter uns liegen für die Jahre 2016 bis 2018 eine große Doppeltopp Chartformation. Die Korrektur ist allerdings meiner Meinung nach noch nicht abgeschlossen. Das Ziel liegt für mich hierbei bei ca. 45 €.  Also ich empfehle hier ganz klar noch das Pulver trocken zu halten. Der Kurseinbruch wäre übrigens auch ohne das Coronavirus gekommen. Das sind für mich normale Konjunkturzyklen. So waren die letzten Boomphasen 1999, 2007 und vor kurzem 2016 bis 2018 (im Chart mit einem roten Rechteck gekennzeichnet). Die letzten Tiefpunkte waren 2002 und 2009 (mit einem roten Kreis gekennzeichnet). Es ist also damit zu rechnen, dass die Korrektur durchaus 3 Jahre dauern kann. Das wäre dann bis 2021. Danach könnte der neue Zyklus beginnen, der durchaus bis zum nächsten Boom führen könnte. Von Boom zu Boom. Einen Einstieg in die Aktie in den nächsten 2 Jahren könnte sich als lukrativ erweisen. Der Ausstieg ist bei der nächsten Boomphase dann notwendigerweise zu vollziehen.

Zusammenfassung:

Der Absturz der Continental Aktie ist aus rein konjunkturellen Zykliken heraus geschehen. Die Continental Aktie ist ein klassischer Zykliker (ihre Produkte unterliegen einer wellenförmigen Nachfrage von Konsumenten) mit großen Kursschwankungen. Auch ohne das Coronavirus wäre die Aktie so abgestraft worden.

Erfahrungsgemäß dauern solche Korrekturen durchaus 3 Jahre. So könnte der Einstieg in die Aktie für 2021 bis 2022 eingeplant werden. Der Ausstieg ist wiederum dann sinnvoll, wenn die Wirtschaft „richtig brummt“ und überragende Zahlen vermeldet werden (Boomphase).

Das Einzelwertrisiko muss selbstverständlich auch Berücksichtigung finden. Denn wenn die Continental beispielsweise die Digitalisierung verschläft und das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, dann nützt auch die nächste Boomphase für den Aktienkurs der Continental relativ wenig. Von daher nicht alle Eier in einen Korb. 

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