Kommt jetzt eine Weltwirtschaftskrise?

Kommt jetzt eine Weltwirtschaftskrise?

Das Coronavirus entfaltet vermeintlich seine Wirkung. Die Kurse stürzen ins Bodenlose. Manche sprechen schon vom Weltsystemcrash. Einer neuen Great Depression. Aber ist das wirklich aus charttechnischer Sicht denn Möglich? Im folgenden untersuchen wir dieses Schreckenszenario anhand von 3 langfristigen Aktiencharts:

Diese 1. obere Abbildung zeigt eindrucksvoll den Trendkanal an.  Dabei ist mir aufgefallen, dass es eine Analogie zur letzten Weltwirtschaftskrise gibt. Das Kursmuster zeigt Ähnlichkeiten an. Die blauen und roten Linien sollen diese Analogie verdeutlichen. Die rote Line soll die Weltwirtschaftskrise darstellen, bei der die Kurse ins Bodenlose gestürzt waren.  Fast gezehntelt hatten sich damals die Kurse. Heute unvorstellbar. Was würde das heute bedeuten? Einen Absturz von nahezu 30.000 Punkten auf unglaubliche 5.000 Punkte am unteren Trendkanal.  Dies wäre wirklich sehr erschreckend. Viele Firmenpleiten würde das bedeuten.  In der zweiten und dritten Abbildung sehen Sie den Dow Jones Industrial Average seit 1789. Viele Krisen und Aufschwünge sind zu erkennen. Leider sieht das Chartbild aus  Bullensicht nicht viel besser aus. Auch hier stoßen wir an der oberen Trendlinie an.  Es könnte also durchaus der Fall sein, das wir am Ende eines langen Schuldenzyklus angekommen sind.

Wie so ein großer Crash abgelaufen ist, zeigt die obere Abbildung an.  Von 1929 bis 1933 ging es einfach immer weiter runter. Zwischendurch gab es große Erholungsbewegungen.   In der unteren Abbildung sehen Sie den aktuellen Chart des Dow Jones.  Wenn wir beide Charts vergleichen dann gibt es Ähnlichkeiten bei der Top Formation (Spitze 1929 und 2020)

Zusammenfassung

Ich möchte hier bewusst keine Panik erzeugen, allerdings die Möglichkeit eines Weltsystemcrash aufzeigen. Auch charttechnisch wäre es durchaus möglich, dass wir in sehr unruhige Zeiten kommen.  Ich würde dieses Szenario derzeit auf 50 % beziffern. Denn die neuen Technologien wie Digitalisierung sowie die Künstliche Intelligenz sollten schon für Produktivitätsfortschritte der Unternehmen sorgen. Des Weiteren könnte das billige Geld den Aktienmarkt durchaus wieder anheizen.  Allerdings sind die Risiken nicht von der Hand zu weisen. Es ist nicht auszuschließen, dass wir 3 harte dramatische Jahre erleben werden. Sorgen Sie einfach vor für einen großen Crash.  Dabei sind echte soziale Netzwerke am wichtigsten um sich gegenseitig gut zu unterstützen. Ich bin jedenfalls gespannt wie sich die Situation in den nächsten Monaten und Jahren auflöst.